Leistungen · Zahngesundheit

Gesund beginnt im Mund.

Präventive Zahnmedizin und Zahnerhaltung beugen ernsten Erkrankungen wie Parodontitis vor. Und Parodontitis kann Herzprobleme und Diabetes begünstigen.
Zahnärztin erklärt einer Patientin die Vorsorge
Parodontitis-Vorsorge schützt auch Herz und Gesundheit.

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6.

häufigste Erkrankung des Menschen: Parodontitis

50 %

des Krankheitsbilds sind genetisch bedingt

alle 2 J.

Anspruch auf den Parodontalen Screening-Index

85–90 %

der Betroffenen behalten mit Therapie ihre Zähne

Was viele über Parodontitis nicht wissen

Dass nur erkrankt, wer nicht gründlich putzt, ist widerlegt. Mundhygiene ist wichtig, doch Zwillingsstudien zeigen: Die Gene machen etwa die Hälfte des Krankheitsbilds aus.

Die Krankheit ist chronisch, nicht heilbar und schreitet fort. Unbehandelt führt sie zum Verlust der Zähne. Größter Risikofaktor ist das Rauchen.

„Rauchverzicht ist die billigste Art, seine Zähne zu erhalten.“
Prof. Thomas Beikler, Direktor der Poliklinik für Parodontologie

Früh erkennen, gezielt behandeln

Lockere Zähne, Mundgeruch oder Abszesse sind Zeichen einer fortgeschrittenen Parodontitis. Zahnfleischbluten kann auf die Entzündung hinweisen – andere Frühwarnzeichen sind für Laien kaum erkennbar.

Mit einer stumpfen Sonde misst der Zahnarzt schmerzlos, ob Zahnfleischtaschen tiefer als 3,5 mm sind. Die Standardtherapie ist eine intensivere Reinigung auch unterhalb des Zahnfleischs – zwei- bis viermal im Jahr, ein Leben lang.

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